Wie kann die Bezahlung bei 1-zu-1-Projekten abgewickelt werden?

99designs gibt Ihnen die Sicherheit, dass Sie für Ihre Arbeit bezahlt werden. Die Zahlung wird vom Kunden noch vor Beginn der Zusammenarbeit mit uns gesichert; Sie können allerdings entscheiden, wie genau Sie Ihr Guthaben letztlich erhalten möchten.

Bei unseren 1-zu-1-Projekten geht es darum, Ihre Arbeit so flexibel wie möglich zu gestalten. Wir wollen, dass jedes Projekt Ihrer Arbeitsweise entgegenkommt – daher halten wir auch die Bezahloptionen so flexibel wie möglich.

Für jedes 1-zu-1-Projekt haben Sie drei Möglichkeiten der Bezahlung:

  • Bezahlung nach Fertigstellung
  • Bezahlung nach mehreren Meilensteinen
  • Bezahlung mehrerer Leistungen in einem Projekt

Mit dieser Anleitung möchten wir Ihnen erläutern, für welches Projekt welche Art der Bezahlung am besten funktioniert, und Ihnen zeigen, wie Sie Angebote erstellen, um für Sie und Ihren Kunden die besten Voraussetzungen für eine langfristige Zusammenarbeit zu schaffen.


TIPP: Jedes erfolgreich abgeschlossene Projekt erhöht Ihre persönlichen Designer-Statistiken, d.h. je mehr bezahlte Projekte Sie abschließen, desto mehr Sichtbarkeit erhalten Sie auf der Plattform. Zahlungen, die Sie von Kunden außerhalb von 99designs erhalten, werden nicht nur Ihre Sichtbarkeit auf 99designs negativ beeinflussen, sondern auch zu weniger zukünftigen Projekten führen, und könnten sogar – gemäß unseren Richtlinien zur Umgehung der Plattform – die Sperrung Ihres Benutzerkontos zur Folge haben.


Bevor Sie ein Angebot erstellen...

Wenn Sie dazu eingeladen wurden, ein Angebot zu erstellen, sollten Sie innerhalb von 24 Stunden oder schneller darauf antworten, um die Reaktionsrate hochzuhalten. Besser noch als sofort ein Angebot zu erstellen, empfehlen wir Ihnen, zunächst mit einer Nachricht zu antworten, in der Sie sich kurz vorstellen und bereits alle offenen Fragen zum Briefing klären (mehr Tipps).

Sobald Sie alle Details mit Ihrem Kunden besprochen haben, sind Sie bereit für ein Angebot.

Option 1: Bezahlung nach Fertigstellung

Nach Fertigstellung eines Projekts bezahlt zu werden ist die einfachste Option. Wir empfehlen dies für kleinere Projekte, die relativ schnell abgeschlossen werden können, z.B. eine einfache Anpassung eines bestehenden Designs. Wenn Sie diese Option wählen, wird Ihrem Kunden der Gesamtbetrag im Voraus in Rechnung gestellt. Sobald alle Punkte, die im Angebot festgehalten wurden, abgeschlossen sind, wird das Guthaben pauschal an Sie freigegeben.

Nachdem Sie auf "Angebot erstellen" geklickt haben, sehen Sie Folgendes:

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Wenn Sie sich dazu entscheiden, nach Fertigstellung des Projekts bezahlt zu werden, gibt Ihr Kunde die Zahlung frei, sobald die Arbeit abgeschlossen ist. In diesem Fall wird das Guthaben also pauschal freigegeben; trotzdem können Sie angeben, welche spezifischen Arbeitsschritte im jeweiligen Projekt enthalten sind. Der Kunde würde in dem Fall also nicht nach und nach Guthaben für einzelne Arbeitsschritte an Sie freigeben; sollten Sie dies wünschen, wäre folgende Option die richtige für Sie:

Option 2: Bezahlung nach mehreren Meilensteinen

Bei umfangreicheren Projekten empfehlen wir, nach Meilensteinen bezahlt zu werden. Dies erlaubt Ihnen, einzelne Arbeitsschritte in Ihrem Angebot festzuhalten, so dass Ihr Kunde Sie nach und nach auszahlen kann. Hier ein Beispiel:

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Bei dieser Option wird dem Kunden ebenfalls der Gesamtbetrag im Voraus in Rechnung gestellt, allerdings kann das Guthaben schrittweise an Sie freigegeben werden.

Eine Auszahlung können Sie im Projekt über den Reiter "Zahlungen" anfordern. Klicken Sie dafür einfach auf den Button "Zahlung anfordern" neben dem entsprechenden abgeschlossenen Arbeitsschritt. Dies erzeugt eine Nachricht, die Ihrem Kunden mitteilt, dass Sie den Arbeitsschritt abgeschlossen haben und ihn um die Auszahlung des entsprechenden Teilbetrags bitten.

Kunden sehen Folgendes, wenn sie im Projekt auf den Reiter "Zahlungen" klicken:

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Bitte beachten Sie, dass Kunden sich jederzeit dazu entscheiden können, die Zahlung für einen bestimmten Arbeitsschritt freizugeben. Sie haben auch stets einen Überblick über alle Positionen, die bereits freigegeben wurden.


TIPP: Bitte fügen Sie keine eigenen Positionen für Ihre Plattform- und/oder die Kundenvermittlungsgebühr hinzu. Diese sind Gebühren, die Sie an 99designs entrichten. Kunden zahlen eine separate Plattformgebühr in Höhe von 5% für jedes Projekt. Die Gebühren von 99designs müssen daher nicht mit dem Kunden besprochen werden. Sie sollten einen ausreichenden Betrag in Rechnung stellen, um Ihre sämtlichen Kosten abzudecken. Erfahren Sie mehr über Gebühren und Kundenerwartungen.


Option 3: Mehrere Leistungen in einem Projekt

Bei sehr umfangreichen, hochwertigen Projekten könnten Kunden zögern, den gesamten Betrag im Voraus zu zahlen. Wenn Sie grundsätzlich ein gutes Gefühl dabei haben, können Sie daher auch mehrere Angebote bzw. Rechnungen für dasselbe Projekt erstellen, um den Kunden mehr Flexibilität zu geben.

Folgendes sollten Sie beachten, bevor Sie sich für diese Option entscheiden:

  • Kunden zahlen nur für diejenigen Teile des Projekts im Voraus, für die Sie ein Angebot erstellt haben. Es gibt keine Garantie für weitere Zahlungen, es ist daher unerlässlich, dass Ihr Kunde diese Zahlungsstruktur versteht und ihr zustimmt, bevor Sie mit Ihrer Arbeit beginnen (Tipps zum Thema "Eigene Geschäftsbedingungen").
  • Designer mit einer höheren Anzahl an abgeschlossenen Projekten auf der Plattform erhalten höhere Sichtbarkeit. Sobald die Arbeit abgeschlossen ist und der Kunde alle Rechnungen bezahlt hat, vergewissern Sie sich, dass der Kunde das Projekt als abgeschlossen bzw. beendet markiert, damit es in Ihren persönlichen Statistiken berücksichtigt wird. Kunden sollten für weitere Zusammenarbeiten stets neue Projekte mit Ihnen starten und nicht dasselbe Projekt dafür nutzen.

Sie können diese Option der Bezahlung nutzen, um separate Rechnungen für jeden einzelnen Teil eines Projekts zu erstellen. Sie könnten beispielsweise zunächst eine Rechnung als Anzahlung erstellen und, sobald diese bezahlt ist, zusätzliche Rechnungen für jeden einzelnen Teil des Projekts ergänzen.

Um in einem bestehenden Projekt ein weiteres Angebot hinzuzufügen, klicken Sie auf den Reiter "Zahlungen" und anschließend auf den Button "Neues Angebot erstellen" auf der rechten Seite.

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Das Projekt im obigen Beispiel enthält mehrere Rechnungen bzw. Leistungen. Bei der ersten Leistung hat sich der Designer dafür entschieden, nach Fertigstellung bezahlt zu werden. Wie sie sehen können, enthält diese Leistung nur eine Position; der Kunde hat die Zahlung bereits gesichert, sie wurde allerdings noch nicht an den Designer freigegeben.

Die zweite Leistung enthält Meilensteine bzw. Zahlungsfreigaben für drei separate Positionen. Die Zahlung wurde bereits gesichert, aber noch nicht freigegeben. Der Designer kann auf den Button rechts neben jeder Position klicken, um dem Kunden das Zeichen zu geben, dass dieser Arbeitsschritt abgeschlossen ist. Der Kunde wird daraufhin benachrichtigt.

Die letzte Leistung im obigen Beispiel, die bereits vollständig bezahlt und freigegeben wurde, ist eine weitere Möglichkeit, nach Fertigstellung bezahlt zu werden. Sie ist grundsätzlich identisch mit der ersten Leistung, mit der Ausnahme, dass sich der Designer dafür entschieden hat, mehrere Arbeitsschritte in dieser Leistung festzuhalten. Dies ist ein guter und sinnvoller Ansatz, wenn der Kunde alle Arbeitsschritte sehen können soll, die Sie abschließen werden, aber nicht für jeden Arbeitsschritt eine separate Zahlung freigeben soll.

Folgendes sieht der Kunde in diesem Beispiel:

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Bitte beachten Sie bei der dritten Leistung, dass der Designer zwar mehrere Positionen festgehalten hat, der Kunde aber nur eine einzige Zahlung für all diese Positionen freigeben musste.

Sobald die gesamte Arbeit abgeschlossen ist und alle Leistungen innerhalb des Projekts bezahlt wurden, ist es wichtig, dass der Button "Projekt beenden" geklickt wird, damit das Projekt in Ihren persönlichen Designer-Statistiken berücksichtigt wird und Sie die finalen Designs zu Ihrem Portfolio hinzufügen können.

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