Welche Dateien erhalte ich am Ende eines Wettbewerbs oder 1-zu-1-Projekts?

Dieser Artikel erläutert, welche Design-Dateien Sie von Ihrem Designer am Ende eines Design-Wettbewerbs auf 99designs erhalten.

Auch die Dateitypen, deren Verwendungszwecke (Druck/Web) sowie die Design-Bereiche, in denen sie in der Regel Anwendung finden (z.B. Logo, Infografik, Website), werden hier erläutert.

Welche Dateitypen gibt es und wofür werden Sie verwendet?
Es gibt 3 Dateitypen, die Sie von Ihrem Designer erhalten werden. Im Folgenden erfahren Sie mehr über diese Dateitypen und wofür sie verwendet werden.
 
1.  Vektordatei/-grafik
Vektorgrafiken unterscheiden sich von Rastergrafiken, da sie auf jede beliebige Größe skaliert werden können. Technisch gesehen – anders als Dateitypen, die auf Pixeln basieren – ist jeder Punkt einer Vektorgrafik an eine mathematische Gleichung gebunden. Diese Gleichung stellt sicher, dass die Qualität der Grafik bei einer Skalierung (Größenänderung) nicht geringer wird.
Logos und Icons etwa bestehen aus Vektorgrafiken, da Logos und Icons in der Regel in vielen verschiedenen Größen und Situationen Anwendung finden.
Hier finden Sie einige vektorbasierte Dateitypen: 
  

Dateityp

Verwendungszweck

Vorteile

PDF

Druck, Web-Dokumente

Hohe Qualität, fast überall nutzbar

EPS

Vektoren, Logos

Kann ohne Qualitätsverlust auf jede Größe skaliert werden

AI

Vektoren, Logos (Adobe Illustrator nötig zur Bearbeitung)

Kann ohne Qualitätsverlust auf jede Größe skaliert werden

Sketch

Vektoren, Website-Design (Sketch nötig zur Bearbeitung)

Kann ohne Qualitätsverlust auf jede Größe skaliert werden

 

2.  Rasterdatei/-grafik

Rastergrafiken basieren auf Pixeln, was bedeutet, dass dieser Dateityp feste Größenbestimmungen hat. Wenn Sie also eine Rastergrafik über ihre ursprüngliche Größe hinaus vergrößern, wird das Bild pixelig bzw. unscharf. 

Rastergrafiken werden üblicherweise bei Fotos, Animationen und Web-Grafiken verwendet. Obwohl Rastergrafiken nicht unbegrenzt skaliert werden können, können Sie auch für den Druck verwendet werden, solange ihre Auflösung hoch genug ist.

Hier finden Sie einige rasterbasierte Dateitypen:

Dateityp

Verwendungszweck

Vorteile

JPG

Web (sowie Druck bei hoher Auflösung)

Kleine Dateigröße, perfekt als Vorschau, wird hauptsächlich online genutzt

PNG

Web, transparenter Hintergrund

Hohe Qualität und Farbtiefe, transparenter Hintergrund

PSD

Photoshop, Web-Bilder

Bearbeitbare Ebenen, kann in andere Dateitypen exportiert werden (z.B. JPG)

 

3. ZIP-Datei

Eine ZIP-Datei ist ein Dateipaket (Archiv), das Ihnen erlaubt mehrere Dateien auf einmal herunterzuladen. Wenn Ihr Designer viele verschiedene Dateien für Sie vorbereitet, könnte es sein, dass er eine ZIP-Datei hochlädt, um Ihnen das Herunterladen der Dateien zu erleichtern.

Sobald Sie die ZIP-Datei heruntergeladen haben, müssen Sie diese extrahieren, um die enthaltenen Dateien sehen zu können.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Dateien zu erhalten:

1.  Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die entsprechende ZIP-Datei

2.  Wählen Sie "Extrahieren" (Sie können auch kostenfreie Programme nutzen, wie z.B.  7-Zip für Windows)

 


 

Noch einige Tipps, um sicherzugehen, dass Sie die richtigen Dateien erhalten

Ihr Gewinnerdesigner wird Ihnen die Dateien am Ende Ihres Design-Wettbewerbs zur Verfügung stellen. Sobald diese hochgeladen wurden, haben Sie 5 Tage* Zeit, um sie zu prüfen.

*10 Tage für die Pakete: Logo & gehostete Website, Logo & Corporate Identity, Logo & Social Media

1.  Überlegen Sie sich, wofür Sie das Design benötigen
Bevor Sie einen Design-Wettbewerb starten, sollten Sie eine klare Vorstellung davon haben, wie Sie das Design verwenden werden (Druck, Web etc.). Ein klares Design-Ziel erleichtert Ihnen den Start und die weitere Kommunikation mit Ihren Designern während des Wettbewerbs.

Pro-Tipp zu Größen/Formaten: Um sicherzugehen, dass alle Anforderungen korrekt befolgt werden, ergänzen Sie Ihr Briefing bitte immer um die entsprechenden Maße. Wenn Ihre Druckerei eine Stanzkontur benötigt (z.B. für Verpackungen), hängen Sie diese einfach an Ihr Briefing an.

2.  Stimmen Sie sich mit Ihrer Druckerei ab
Jede Druckerei hat eigene Datei-Anforderungen. Wenn Sie Ihr Design drucken lassen möchten, sollten Sie also wissen, mit welcher Druckerei Sie arbeiten werden und welche Dateitypen diese benötigt. Wenn Sie zudem bereits bestimmte Wünsche haben (z.B. ein Magazin in Hochglanz oder Veredelungen wie Gold-Elemente in einem Etikett), ist es nötig und hilfreich, dies ebenfalls in Ihrem Briefing zu ergänzen.

3.  Kommunizieren Sie mir Ihrem Gewinnerdesigner
Falls Sie noch keine Vektordatei erhalten haben (oder einen anderen Dateityp wünschen als die oben genannten), schreiben Sie einfach Ihrem Gewinnerdesigner. Ihr Designer wird Ihre Fragen gern beantworten und könnte Ihnen auch dabei helfen, weitere Dateien für Sie zu exportieren – bei Bedarf könnte er mit Ihnen auch in einem Folgeprojekt weiterarbeiten.

4. Prüfen Sie das Design
Es ist wichtig, dass Sie auch das Design selbst prüfen, das Ihnen der Designer anhand der Dateien zur Verfügung gestellt hat. Gehen Sie sicher, dass Sie alle Dateien erhalten haben, die Sie benötigen, dass es sich um die vereinbarte Version des Designs handelt und dass sich keine Tipp- bzw. Rechtschreibfehler eingeschlichen haben.

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